Mini-Zine: Eine kreative Kooperation mit meinem Kleinkind

Kürzlich hat uns, wie so viele, das blöde Virus dann doch noch erwischt. Wir waren glücklicherweise alle relativ schnell wieder auf den Beinen und haben uns die Quarantäne zu dritt in unserer kleinen Wohnung um die Ohren geschlagen. Mit einer Anderthalbjährigen eine ganz spezielle Herausforderung…

Zum Glück hat meine Tochter vor nicht allzu langer Zeit Papier und Stifte für sich entdeckt. Hauptsächlich malen zwar die Erwachsenen (auf Bestellung aktuell meist Häuser, Katzen, Herzen, Sonnen, Blumen und „Tatütatas“) aber immerhin kann man sie damit ziemlich lange beschäftigen. Und in letzter Zeit greift sie auch immer öfter selbst zum Stift, sodass am Ende ziemlich bunte kooperative Kunstwerke entstehen.

gemälde des kleinkinds

In unserer Quarantäne-Zeit ist ein ziemlicher Stapel dieser Kunstwerke entstanden. Natürlich können wir nicht alle aufheben, aber einfach wegwerfen wollte ich sie natürlich auch nicht. Immerhin sind diese Papierbögen quasi „Zeitzeugen“ und mit vielen (positiven und negativen) Erinnerungen verbunden. Und so entstand die Idee, die schönsten Exemplare weiterzuverwerten – als Mini-Zines.

Was ist ein Zine?

Das Wort „zine“ leitet sich vom englischen „magazine“ ab, also Magazin / Zeitschrift. Gemeint sind damit selbsterstellte Mini-Journals oder eben Mini-Magazine, die sich meist um ein bestimmtes Thema drehen – zum Beispiel Fanzines über einen Star oder eine Band.

In meinem Mini-Zine wollte ich einige Erinnerungsfetzen aus dieser turbulenten Zeit einfangen und habe mich dafür entschieden, Sätze oder Ausdrücke meiner Tochter festzuhalten, die ich mit den letzten Wochen verbinde. Hier siehst Du, was dabei herausgekommen ist!

Eine schöne Erinnerung!

Das Basteln hat insgesamt nicht länger gedauert als anderthalb Stunden – ich habe es in einem Mittagsschlaf der Kleinen komplett fertig gestellt (sehr viel mehr Zeit war auch in der Quarantäne nicht…). Ich fand es ein tolles kleines Projekt, das wenig Zeit und Ressourcen gekostet hat und dabei wirklich das Potenzial hat, mir auch in vielen Jahren noch Freude zu bereiten. Es wird sicherlich nicht das einzige Zine bleiben, Rohmaterial ist ja noch genügend vorhanden…

Interessiert Dich, wie genau man ein Zine bastelt? Schreib mir gerne in die Kommentare, ob ich dazu mal eine ausführliche Schritt- für Schritt-Anleitung veröffentlichen soll.

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