Zum Inhalt springen

Warum es hier eine Weile sehr still war…

portrait von judith

Hallo meine Liebe – es gibt mich noch! In meinem Redaktionsplan kann ich sehen, dass der letzte Artikel, den ich hier veröffentlicht habe, vom 26. Oktober letzten Jahres ist. Das sind fast fünf Monate, in denen Du nicht von mir gelesen hast!

Heute möchte ich erst einmal Danke sagen, dass Du Geduld hattest und jetzt wieder hier bist und mitliest. Wenn alles klappt wie geplant (seit 2020 bin ich, wie wahrscheinlich die meisten, mit solchen Äußerungen seeeehr vorsichtig geworden!) wird es auch nicht mehr zu solch langen Pausen kommen.

Hinter den Kulissen…

Du fragst Dich wahrscheinlich, was hier los war, denn schließlich hatte ich im Herbst noch ganz begeistert von all den Inhalten gesprochen, die ich mir für die Vorweihnachtszeit und auch rund um das neue Jahr überlegt hatte. (Ich schwöre, die waren auch richtig cool… einiges davon wird dann hoffentlich dieses Jahr zum Einsatz kommen. Aber dazu dann ein andermal mehr, jetzt ist schließlich erst einmal Frühling!)

Hinter den Kulissen sah es also so aus: Ich, voller Vorfreude auf das letzte Quartal des Jahres 2021, sprudelnd vor Ideen – und dann hielt ich Ende Oktober einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand.

Bäm! Einmal alles auf den Kopf gestellt, eine lebensverändernde Nachricht zum Mitnehmen bitte…!

Also versteh mich nicht falsch: Es war keine unfassbare Überraschung, denn wir wollten gerne ein zweites Kind und haben auf diesen Augenblick schon seit ein paar Monaten hingefiebert. Trotzdem ist das natürlich immer ein großer Moment.

An sich hätte die Schwangerschaft erst einmal nichts an den Plänen für die Ideenstunde geändert, aber kurz nach dem positiven Test ging es so richtig los.

Einmal alles, bitte!

Ich hatte dieses Mal wirklich alle Symptome, die man im ersten Trimester so mitnehmen kann. Vor allem aber war mir übel. Richtig, richtig übel. Ich habe mich im Schnitt drei oder vier Mal am Tag übergeben, vormittags konnte ich eigentlich gar nichts tun außer im Bett zu liegen, nachmittags manchmal immerhin auf dem Fußboden sitzen und mit meiner Tochter spielen. Manchmal auch nicht. An irgendeine kreative Beschäftigung oder gar an die Ideenstunde konnte ich nicht einmal denken.

Das ging leider nicht nur das erste Trimester so, sondern zog sich noch weit ins zweite hinein. Erst vor ein paar Wochen wurde es dann endlich besser. Und dann saß ich erstmal trotzdem ganze Vormittage auf dem Sofa und starrte Löcher in die Luft – ich war so aus dem Takt gekommen, dass ich einfach nicht wusste, wo ich anfangen sollte. Wie wird man wieder aktiv und produktiv, wenn man gerade etwa ein Vierteljahr damit verbracht hat, einfach nur irgendwie durch die Tage zu kommen? Wie macht man den ersten Schritt?

Selbstzweifel inklusive

Wie die meisten kreativen Menschen neige ich stark zu Selbstzweifeln. Du kennst das bestimmt – da können wir unseren inneren Ansprüchen aus irgendwelchen – völlig legitimen! – Gründen nicht gerecht werden und sofort melden sich diese fiesen kleinen Stimmen. Als ich also wieder loslegen wollte, schimpfte es prompt in meinem Kopf:

„Jetzt willst Du wieder über Kreativität schreiben, dabei hast Du monatelang keinen Pinsel angefasst! Heuchlerin! Hochstaplerin! Du kannst ja dazu jetzt wohl gar nichts mehr sagen!“

„Wenn Du wirklich so ein kreativer Mensch wärst, dann hättest Du in den letzten Monaten Dein Art Journal nicht so vernachlässigt. Andere kriegen das auch hin. Schwanger sein ist ja wohl keine Ausrede für alles!“

Und so weiter… Du siehst schon, was ich meine.

Diese fiesen Stimmchen haben mich dann ziemlich erfolgreich noch ein paar Wochen daran gehindert, mich mit meinem Art Journal oder mit der Ideenstunde zu beschäftigen. Es hat eine Weile gedauert, bis ich wieder genügend Kraft gesammelt hatte, um ihnen etwas entgegen zu setzen. Der Wiedereinstieg ins Art Journaling fällt mir immer noch schwer, aber ich finde nach und nach Strategien, mit denen ich ganz klein wieder anfangen kann.

Wenn Du Interesse daran hast, teile ich diese gerne in den nächsten Wochen mit Dir – schreib mir einfach in die Kommentare, ob das für Dich hilfreich wäre!

So geht es hier weiter

Eine Strategie, die mir grundsätzlich hilft, wenn ich nicht weiß, wo anfangen, ist es, einen Plan zu machen. Und zwar ganz detailliert, mit Einzelschritten, die am besten auch noch ein Datum haben und so klar formuliert sind, dass ich auch nach zwei Wochen noch genau weiß, was mit jedem Schritt gemeint war.

Genau das habe ich jetzt getan, daum der Ideenstunde wieder Leben einzuhauchen. Für das komplette erste Halbjahr ist jetzt schon genau geplant, welche Themen ich behandeln möchte und welche Artikel Du hier lesen wirst. Verraten will ich noch nicht zu viel – aber Du kannst Dich in jedem Fall wieder auf ganz viel Input, Inspiration und Wellness für Deine kreative Seele freuen.

Klingt gut? Dann kannst Du Dich auch hier für die Ideenpost eintragen, um über neue Artikel immer direkt informiert zu werden und viele zusätzliche Einblicke hinter die Kulissen der Ideenstunde zu bekommen. Denn eine größere Überraschung habe ich auch noch geplant… Ideenpost-Abonnentinnen erfahren davon zuerst!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.