Art Journal 101: Deine ultimative Art Journaling-Ressource

art journal

Was steckt eigentlich hinter dem Kreativtrend „Art Journaling“? Für wen eignet sich ein Art Journal und wozu kann man es nutzen?

In diesem ausführlichen Guide findest Du alle Infos rund um das Trendthema. Du erfährst, was Art Journaling eigentlich ist, was Du für Dein erstes Art Journal brauchst – und auch, warum Du definitiv eines haben solltest! Denn Art Journaling ist mein absoluter #1-Tipp für Dich, wenn Du Deine Kreativität zu neuem Leben erwecken willst!

Übersicht

Tipp: Mit einem Klick auf den jeweiligen Menüpunkt kommst Du direkt zum entsprechenden Teil des Art Journal-Guides!

1. Was ist Art Journaling?

Wenn Du schon eine Weile der Ideenstunde folgst, ist Dir bestimmt aufgefallen, dass ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit vom Art Journaling schwärme (hier, hier und hier zum Beispiel…) und auch Pinterest-Boards habe (hier und hier), die ausschließlich dem Thema Art Journal gewidmet sind.

Weil das aber gerade im deutschsprachigen Raum noch relativ unbekannt ist, habe ich beschlossen, dass es höchste Zeit für ein paar Grundlagen ist. Denn wenn ich Dich überzeugen möchte, dass Du ein Art Journal brauchst, sollte ich Dir wahrscheinlich erst einmal die wichtigste Frage beantworten: Was IST Art Journaling denn überhaupt?

Ich bleibe bei dem englischen Begriff „Art Journaling“, weil er sich im deutschen Raum so etabliert hat. Es gibt zwar den einen oder anderen Versuch, einen deutschen Begriff dafür zu finden (zum Beispiel „kreatives Tagebuch“ oder „Kunsttagebuch“). Allerdings sind sie ein wenig umständlich und keiner davon hat so recht Fuß gefasst. Gleiches gilt für einige der „Fachbegriffe“ aus der Art Journal-Welt, weswegen Du am Ende der Seite ein kleines Glossar findest.

Art bedeutet „Kunst“, Journaling kann man mit „Tagebuch führen“ übersetzen. Im Prinzip ist es also eine Art Hybrid aus künstlerischer Betätigung und dem Führen eines Tagebuchs. Lass uns die beiden Aspekte am besten getrennt von einander betrachten.

Ja, ganz grundsätzlich betrachtet handelt es sich beim Art Journal um ein Tagebuch.

Statt nur zu schreiben wird eher mit Farbe und unterschiedlichen Materialien gearbeitet. Bei vielen Art Journalern gehört es trotzdem dazu, Geschriebenes zu integrieren, aber oft deutlich weniger, als es in einem normalen Tagebuch der Fall wäre.

Ähnlich wie ein Tagebuch kannst Du theoretisch täglich darin arbeiten, musst es aber nicht. Du kannst alltägliche Ereignisse dokumentieren, Dich intensiver mit Themen auseinandersetzen, die Dich beschäftigen, oder einfach Deine Gedanken und Gefühle ausdrücken. Häufig gibt es auch die Praxis, zu einem bestimmten Thema, das man vertiefen möchte, ein komplettes Journal zu gestalten. Das ist natürlich kein Muss. Ich selbst habe auch Phasen, wo ich gerne nur in einem einzigen Art Journal arbeite, weil es schön zu sehen ist, wie schnell es sich dann füllt.

Das Besondere am Art Journal im Vergleich zum klassischen Tagebuch ist nun, dass man den Gedanken des Tagebuchs mit künstlerischem Ausdruck kombiniert.

art journaling anleitung

Das Art Journal ist perfekt, um auf zwanglose, entspannte Weise mit Farben und Materialien zu experimentieren, neue Techniken auszuprobieren und Deinen ganz persönlichen Stil zu entwickeln.

Außerdem erlaubt es auch noch einmal einen ganz anderen Zugang zu den eigenen Gedanken und Emotionen, wenn sie visuell statt schriftlich ausgedrückt werden.

Je nachdem, was Dir gerade wichtiger ist, kann sowohl der „Art“- als auch der „Journaling“-Aspekt im Fokus stehen. Musst Du gerade über ein bestimmtes Thema viel nachdenken, dann nutzt Du das Art Journal vielleicht, um Dich damit auseinanderzusetzen. Dabei verwendest Du lieber Techniken, Farben und Materialien, mit denen Du schon vertraut bist und die Dir entsprechend leicht fallen.

Hast Du dagegen gerade Lust, Dich kreativ zu beschäftigen, aber kein bestimmtes Anliegen, was Dir auf der Seele brennt? Dann kannst Du das Art Journal auch sehr gut nutzen, um zum Beispiel Tutorials folgend eine neue Technik oder ein neues Medium auszuprobieren.

Eines haben diese beiden Szenarien gemeinsam, und genau das ist auch der Kern des Art Journaling: Im Vordergrund steht der Prozess, nicht das Ergebnis.

Diese Philosophie hinter dem Art Journaling ist auch der Grund, warum ich es so von ganzem Herzen empfehle. Für Deine Kreativität ist es viel, viel wichtiger, dass Du regelmäßig etwas Kreatives tust, als dass dabei künstlerische Meisterwerke herauskommen!

art journal ideen stunde

Gleichzeitig wirst Du Dich durch die regelmäßige kreative Tätigkeit verbessern. Dieser Effekt ist absolut nicht zu unterschätzen! Erst kürzlich hat mir eine Bekannte, deren Art Journals ich sehr bewundere, einige ihrer ersten Werke gezeigt. Von ihrem ganz persönlichen Stil ist darin noch kaum etwas zu sehen. Jetzt, einige Jahre später, könnte ich unter hunderten von Journals diejenigen herauspicken, die sie gestaltet hat. Ein eigener Stil und eine persönliche visuelle Sprache entwickeln sich mit der Zeit.

Für den schnellen Start ins Art Journaling: Das Art Journal Starter-Paket als praktisches PDF.

Hier sind die wichtigsten Infos noch einmal zusammengefasst. Außerdem findest Du Ideen und Anregungen für einen ganzen Monat Art Journaling!

Das Paket beinhaltet dazu noch zwei Seiten mit Buchstaben und Wörtern zum Ausdrucken und Ausschneiden für Deine ersten Art Journal-Seiten. Damit Du direkt am Anfang vor Inspiration nur so sprühst!

Hol Dir das Art Journal Starter-Paket jetzt KOSTENLOS:

art journaling anleitung paket pdf

Was brauche ich fürs Art Journaling?

Art Journaling ist in der Regel ein Mixed Media-Ansatz. Das bedeutet, dass Du verschiedene Materialien, Medien und Techniken kombinierst. Zum Beispiel: Acrylfarben, Collage-Elemente, Stempel und zum Schluss Lettering mit einem Brush-Pen.

Das ist natürlich keine Vorschrift. Du wirst aber merken, dass Dich dieser Ansatz zum freien Experimentieren einlädt und so Deine Kreativität anregt. Mit der Zeit wirst Du herausfinden, welche Medien und Techniken Dir besonders liegen.

Als erstes brauchst Du natürlich ein Art Journal. Kaufen oder basteln? Das ist natürlich Dir überlassen. Als Anfängerin wirst Du wahrscheinlich verschiedene Formate ausprobieren, bis Du „Deins“ gefunden hast. Hier einige Vorschläge:

  • Notizblock oder -buch mit Spiralbindung. Vorteil: Es liegt ganz flach, wenn es geöffnet wird. Einige Art Journaler stört allerdings die Spiralbindung, weil sie Doppelseiten natürlich immer unterbricht.
  • Fest gebundenes Notizbuch. Keine störende Spiralbindung. Allerdings liegen viele nicht ganz flach auf dem Tisch auf, wenn sie geöffnet sind. Je voller das Art Journal wird, desto unhandlicher wird es außerdem, weil die Klebebindung sich nicht so gut anpassen kann wie eine Spiralbindung.
  • Selbst gebundenes Heft oder Buch. Vorteil: Du kannst das Format frei wählen und viele unterschiedliche Papiere verwenden. Relativ schmale Hefte kann man tackern. Andere Möglichkeiten der Bindung sind Kleben oder Nähen. Es ist etwas aufwändiger, aber Dein Journal ist auf jeden Fall ein Unikat!
  • Ein altes Buch, das Du zum Art Journal umfunktionierst – ein sogenanntes „Altered Book“, also ein „verändertes Buch“. Hier scheiden sich die Geister ein wenig. Ich war früher absolut dagegen, ein Buch in dieser Weise zu „zerstören“. Inzwischen habe ich meine Meinung dazu aber geändert. Ich sehe es nun so: Du schenkst einem Buch neues Leben! Andernfalls wäre es vielleicht auf dem Müll gelandet oder im Regal verstaubt. Nun wird es ein Kunstwerk!

Einige Überlegungen, die Dir helfen, das perfekte Journal für Dich zu finden, habe ich Dir hier zusammengefasst: Das perfekte Art Journal für Dich

art journal kaufen

Zunächst ein allgemeiner Hinweis zum Papier Deines Art Journals. Je dicker, desto leichter wirst Du es haben, wenn Du mit vielen verschiedenen Medien arbeiten möchtest. Aquarellpapier mit über 200g/sqm ist natürlich ideal. Du kannst aber auch mit dünnerem Papier arbeiten. Hier kommt Gesso ins Spiel.

Gesso ist eine Grundierung, die das Papier präpariert und schützt. Wenn Du in einem Altered Book oder einem Journal mit relativ dünnen Seiten arbeitest, solltest Du immer Gesso benutzen. Er verhindert, dass Farbe auf die nächste Seite durchsickert und das Papier sich wellt oder im schlimmsten Fall reißt. Außerdem kann man mit weißem Gesso auch interessante künstlerische Effekte erzielen!

Wenn Du Dir außer Farben, Journal und Stift nur eine einzige Sache anschaffst, plädiere ich also für Gesso. Ich benutze diesen Gesso* und bin damit sehr zufrieden.

Nachdem wir nun das Papier Deines Art Journals betrachtet haben, wenden wir uns anderen Papieren zu. Ich verwende in meinen Art Journals sehr viele Collage-Elemente. Collage ist eine der einfachsten Möglichkeiten, kreative Seiten zu gestalten. Je nach Stil könntest Du zum Beispiel folgende Papiere nutzen:

  • Motivpapier und Motivkarton. Gibt es im Bastelbedarf, manchmal auch in den Nonfood- oder Aktions-Abteilungen von Supermärkten und Discountern. Sie sind auch wunderbar geeignet für das Binden eigener Art Journals!
  • Magazine aller Art. Besonders beliebt sind bei Art Journalern High-End-Modemagazine wegen ihrer ästhetischen und ausdrucksstarken Fotostrecken. Auch Slow-Living-Magazine wie „Flow“ haben oft schönes Bildmaterial. Wenn Dir die Magazine neu zu teuer sind, kannst Du auch in den Kleinanzeigen nach älteren Ausgaben suchen.
  • Selbst bemaltes Papier. Du kannst Hintergründe auf Vorrat gestalten (zum Beispiel mit Acrylfarben) und dann nach Wunsch verwenden. Auch von Deinem Kind bekritzeltes Papier oder das Blatt, an dem Du den Pinsel abgestreift hast, können tolle Collage-Elemente ergeben.
  • Alte Postkarten, Briefe und Dokumente. Entweder eigene oder Vintage-Papiere, die Du zum Beispiel bei Etsy bestellen kannst.
  • Und vieles mehr: Zeitungspapier, Buchseiten, Fotos oder Kopien davon, alte Einkaufszettel, Flyer…
art journal ideen und beispiele

Hier gibt es natürlich auch wieder unzählige Möglichkeiten. Anbei einige Empfehlungen:

  • Wasser- oder Aquarellfarben. Achte hier auf gutes Papier und / oder Gesso zur Grundierung! Mit Aquarellfarben kannst Du wunderschöne Effekte erzielen, allerdings sind sie nicht deckend und lassen sich nicht gut über anderen Elementen anwenden. Sie eignen sich also bei Mixed-Media-Ansätzen vor allem zur Gestaltung des Hintergrunds.
  • Acrylfarben, Tempura oder Gouache. Auch hier sollest Du bei dünnerem Papier grundieren. So vermeidest Du Wellen im Papier oder ein Durchdrücken der Farbe. Mit diesen Farben kannst Du deckend arbeiten und schöne Oberflächenstrukturen erzielen.
  • Ölpastell- oder Wachsmalkreiden. Sie sorgen für kräftige Farben, allerdings kannst Du in der Regel nicht mehr darauf schreiben und einige Farben werden darauf nicht mehr halten.
  • Filzstifte. Wir Erwachsenen neigen dazu, Filzstifte zu unterschätzen. Sie sind toll fürs Art Journaling! Sie haben kräftige Farben und sind geeignet für Lettering, verzierende Elemente und ganze Flächen. Wenn Du keine hast, kannst Du auch die Deiner Kinder ausleihen!
  • Brush Pens. Wenn Du klassisches Hand-Lettering integrieren willst, kommst Du nicht um Brush Pens herum. Ich persönlich mag die TomBow Fudenosuke Brush Pens* und die PITT Artist Pens* von Faber Castell.
  • Gelstifte. Du solltest mindestens je einen guten schwarzen und weißen Gelstift zu haben. Weiße Gelstifte, die gut auf dunklem Untergrund schreiben, sind zum Beispiel der Sakura Gelly Roll* und der Uniball Signo*.

Das ist natürlich nicht alles. Es gibt noch unzählige Materialien und Techniken zu entdecken. Mit diesen Vorschlägen bist Du für den Anfang aber sehr gut ausgestattet. Also – los geht’s!

Das beste Art Journal für den Anfang

Was kommt denn nun hinein in Dein Art Journal? Zunächst kann man zwischen Art Journals mit und ohne Themenschwerpunkt unterscheiden.

In ein Art Journal ohne Fokusthema kann einfach alles rein, was Dir gerade so durch den Kopf geht. Im Gegensatz dazu gibt es thematisch fokussierte Journals, die quasi ein „Motto“ haben. Der Vorteil an einem „allgemeinen“ Art Journal ist, dass es sich oft schneller füllt und vor allem auch leichter zu Ende zu bringen ist. Bei einem thematisch fokussierten Journal kann es Dir schon einmal passieren, dass noch die Hälfte der Seiten leer ist, Du aber das Gefühl hast, zu dem Thema sei eigentlich alles gesagt.

Der große Vorteil eines fokussierten Journals ist hingegen, dass Dir das Motto eine Richtung vorgibt und den kreativen Prozess dadurch schon ein wenig lenkt. Kreativität kann sich oft in gewissen Beschränkungen besser entfalten!

Womit Du lieber arbeitest, ist eine persönliche Vorliebe. Allerdings empfehle ich für Dein erstes Art Journal eines mit einem Fokusthema, weil es den Einstieg erleichtert. Wenn Du dann noch ein kleines Format mit wenigen Seiten wählst, hast Du schnell ein inspirierendes Erfolgserlebnis – Dein erstes fertiges Art Journal! Wer weiß, wie viele weitere noch folgen werden?

art journaling mit verschiedenen formaten

Ideen für thematisch fokussierte Art Journals

Der Klassiker – und ein toller Einstieg. Ein Reisetagebuch ist eine der besten Möglichkeiten, mal einen Zeh ins Art Journaling-Wasser zu tauchen. Ein schönes Notizbuch, in das Du kleine Tagebucheinträge machst, Sehenswürdigkeiten oder den Blick aus dem Fenster der Ferienwohnung skizzierst, Quittungen und Eintrittskarten klebst – ja, auch das ist ein Art Journal! Durch das Reisen kannst Du nur begrenzte Materialien mitnehmen, was für den Anfang gar nicht verkehrt ist, und das Thema ist nicht nur vorgegeben, sondern bietet sogar jeden Reisetag automatisch neue Anreize.

Guckst Du auch gerade überrascht, weil Du dann ja doch schon mal ein Art Journal geführt hast? Siehst Du… und Du hast gedacht, Du wärst noch blutiger Anfänger!

Manchmal gibt es im Leben Ausnahmesituationen, die Dich für eine Weile sehr stark beschäftigen, auch mental. Hier kann ein Art Journal helfen, die Situation für Dich selbst zu be- und verarbeiten. Ich habe zum Beispiel im ersten Corona-Lockdown ein Pandemie-Art Journal gemacht (und da war ich damals definitiv nicht die einzige…). Andere Situationen, in denen sich so etwas anbietet, könnten zum Beispiel sein:

  • ein Umzug und damit verbunden der Abschied von einer alten Heimat und das Erkunden einer neuen Umgebung
  • Schwangerschaft und Mutterschaft (letzteres kann durchaus ein Journal sein, das Dich über Jahre begleitet, während Dein Kind größer wird und sich die Mutterrolle entwickelt, verändert und entfaltet)
  • Trauerfälle und die Beschäftigung mit der/dem Verstorbenen
  • Psychotherapie und daraus gewonnene Erkenntnisse

Natürlich kann ein situationsbezogenes Art Journal nicht nur bei Ausnahmezuständen zum Einsatz kommen. Vielleicht hast Du auch Lust, Dich mit einer Jahreszeit oder einer jahreszeitlichen Tradition wie der Fastenzeit oder dem Advent künstlerisch auseinander zu setzen? Auch ein Reisetagebuch ist übrigens ein situationsbezogenes Art Journal.

art journaling im lockdown

Zitate (ggf. über ein bestimmtes Thema) oder Songtexte (zum Beispiel von Deinem aktuellen Lieblingskünstler) sind eine weiteres schönes Thema für Dein Art Journal. Sie eignen sich besonders, wenn Du Dich und Deine Gefühle gern mit Worten ausdrückst. Das ist nicht bei allen so – manche Art Journaler verzichten komplett auf Text – aber ich bin zum Beispiel auch eine, für die sich Seiten ohne Text irgendwie unvollständig anfühlen.

Super geeignet ist so ein Thema auch, wenn Du in Deinem Art Journal gern Handlettering-Techniken ausprobieren und üben möchtest!

Ein Thema, zu dem jede von uns etwas zu sagen hat und sicherlich auch jede die eine oder andere Baustelle bei sich finden wird. Wer daran schon immer gern arbeiten wollte, hat mit einem Art Journal das perfekte Werkzeug in der Hand.

Eine der einfachsten Ideen für ein Art Journal: Listen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Bucket List-Art Journal? Hinein kommen alle Ideen, Wünsche und Träume, die Du in Deinem Leben noch verwirklichen möchtest. Oder Du führst Listen über das, was aktuell Deinen Alltag bestimmt – sogenannte „currently“-Listen. Einmal in der Woche schreibst Du Dir auf, worüber Du gerade nachdenkst, welche Musik Du am meisten hörst, welches Buch Du liest, und so weiter. Ein schöner Rückblick für später – und auch eine tolle Möglichkeit, Handlettering zu üben!

Eine schöne Idee, die ich neulich zum ersten Mal gesehen habe: Ein Art Journal, in dem es um Deine Träume geht. Ich meine in diesem Fall nicht Zukunftspläne (mehr dazu im nächsten Punkt), sondern das, was Du nachts träumst. Wenn Du lebhaft träumst und Dich gut daran erinnerst, könnte ein Traum-Journal (vielleicht inklusive Traumdeutung?) eine sehr schöne Idee sein.

Von Vision Boards hast Du vielleicht schon gehört. Auch hierfür kannst Du ein Art Journal nehmen – entweder eines pro Jahr, in dem Du Deine Pläne und Visionen ausführlich beschreibst, oder eines für mehrere Jahre. Darin kannst Du dann rückblickend auch schön sehen, wie sich Deine Vision Boards entwickelt haben und welche Deiner Pläne sich schon erfüllt haben!

Eine weitere Möglichkeit ist natürlich, das Art Journal thematisch um eine Kreativtechnik aufzubauen, die man gern erforschen möchte. Vielleicht willst Du Gesichter zeichnen üben oder mit Acrylfarbe experimentieren? Das Schöne an einem solchen Art Journal ist, dass Du am Ende auch Deine Fortschritte sehr schön sehen kannst, wenn Du einfach vor und zurück blätterst!

art journal anleitung

Dein erstes Art Journal

So, jetzt bist Du dran: Um welches Thema wird es in Deinem ersten Art Journal gehen? Suche Dir eines aus und dann fang an – am besten heute noch!

art journal ideen und infos

Für den optimalen Start empfehle ich Dir mein kostenfreies Art Journal Starter-Paket.

Darin enthalten sind übrigens auch die hübschen Wörter zum Ausschneiden, die Du auf dem Bild oben siehst!

Hier kannst Du dir das Gratis-Booklet zuschicken lassen:

Glossar

Hier geht es zukünftig zum Ideenstunde-Art Journaling-Glossar (aktuell noch in Arbeit!).

(Diese Website enthält Affiliate-Links. Du erkennst sie am Sternchen (*). Wenn Du über einen Affiliate-Link einkaufst, bekomme ich einen kleinen Anteil der Einnahmen. Dir entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten. Ich wurde keinesfalls beauftragt oder bezahlt, um die Links einzubinden!)